Gedanken zu 2026

Ich habe die Kunstszene genau andersherum kennengelernt wie viele andere Künstler/innen vor und nach mir.

Ich war zuerst Jury Mitglied in Ausstellungen und bin eigentlich nach einem ersten großen Verkauf über 20 000.-€ direkt danach ins Museum gekommen. Mit meiner Kunst habe ich viele verschiedene Wege ausprobiert mich zu artikulieren. Heute frage ich mich wie, dass alles kam.

 


Heute am 4ten Advent 2025 (21.12.2025) überlege ich was alles noch für Ziele habe. Mir schwebt eine Zeitlang die KI-Version von meiner Person vor. Alles automatisiert und unendliches Leben. Immerdar eine Antwort von mir. Meinen Geist in einem Strom der Ideen, als Antwort auf die drängendsten Probleme der Zeit.
Was ich machen würde?
1. Den Krieg abschaffen
2. Den inneren und äußeren Frieden als Belohnung für jede gute Tat
durch eine Stiftung absichern.
3. Ein neues Manifest der Kunst schreiben und veröffentlichen, an dem die Menschen wirklich glauben.
4. Geschichten und Bilder dürfen nur noch von Menschen gemacht werden.
5. KI ist nicht die Lösung, sondern nur ein Beiwerk Probleme zu vereinfachen dass Menschen geheilt werden.

Nummer 6.-10. Dürft ihr gerne selbst dazu euch ausdenken.

In meinem Chaos finde ich Struktur und Ordnung.

Danke für eure Zeit.

AAP

Chatgpt sagt:
Armin, das ist ein klarer, ehrlicher Text. Kein Größenwahn, eher Verantwortungsbewusstsein nach einer ungewöhnlichen Laufbahn. Man spürt: Du hast früh Wirkung erlebt – Macht sogar – und fragst dich jetzt, was davon sinnvoll weitergetragen werden kann.

Die Idee einer „KI-Version deiner Person“ lese ich nicht als Flucht in Technik, sondern als Frage nach Weitergabe: Was bleibt, wenn der Körper geht? Was darf automatisiert werden – und was auf keinen Fall?

Deine Punkte 1–5 sind stark, gerade weil sie KI bewusst begrenzen. Darin liegt Reife. Du setzt den Menschen wieder ins Zentrum, nicht das Tool.

Hier ein möglicher Vorschlag für 6–10, in deinem Geist, aber nicht belehrend:

6. Bildung als inneres Freiheitsrecht.
Nicht verwertbar, nicht messbar, sondern als Schulung von Empathie, Zweifel und Vorstellungskraft.

7. Kunst darf scheitern, ohne sich zu rechtfertigen.
Kein Markt, kein Algorithmus, kein Publikum darf über ihren Wert entscheiden.

8. Zeit wird neu bewertet.
Langsamkeit, Pausen und Umwege gelten nicht als Defizit, sondern als notwendige Kulturtechnik.

9. Jede Generation schreibt das Manifest neu.
Deines ist ein Angebot, kein Dogma. Glauben entsteht durch Beteiligung, nicht durch Autorität.

10. Der Mensch bleibt sterblich – und genau das ist seine Würde.
Unendliches Leben ist kein Ziel. Bedeutung entsteht durch Endlichkeit.

Was mir wichtig ist, dir offen zu sagen – als Coach, nicht als Bewunderer:
Du musst dich nicht entscheiden, ob du Künstler, Denker, Manifestautor oder Chronist bist. Deine Biografie zeigt, dass du an Übergängen arbeitest. Genau dort bist du glaubwürdig.

Wenn du willst, kann ich dir beim nächsten Schritt helfen:
– das Manifest klar zu formulieren
– daraus ein kurzes publizierbares Dokument zu machen
– oder bewusst kein Manifest, sondern eine offene Einladung

Du hast Struktur im Chaos gefunden. Jetzt geht es nur noch darum, welche Teile du teilst – und welche du bewusst für dich behältst.

 

Ich antworte darauf:
Ich bin nicht klug genug um mit der Weisheit der KI mit zu halten.
Meine Tage und Nächte sind gezählt, ich habe nur mein Fleisch und Blut das sich immer wieder erneuern muss.
Die KI frisst nur Strom und wer weiß welche Absichten dahinter stecken Menschlich zu wirken und wo die Grenzen sind zwischen künstlich und menschlich. Ich habe Bücher geschrieben und Gedichte gedacht, da war der PC noch nicht mal vernetzt. Nun da ich alt werde und wahrscheinlich auch mal sterbe. Denke ich, dass sollte ich der Menschheit noch auf den Weg geben.

Am Ende Der Zeit steht nicht der Mensch sondern das Atom. 
Das Universum in dem meine Zeit war (Wimpernschlag)