Hier entsteht die Welt von Robin Pape

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Pape, Robin

 

Psychoseerfahrener Künstler

 

Robin Pape wurde 1989 in Krefeld-Uerdingen (Nordrhein-Westfalen) geboren. Er absolvierte sein Abitur an einem privaten Gymnasium des Bistums Aachen und wollte Sozialarbeiter werden, erhielt jedoch erst nach einer Klage auf ‚unterlassene Fürsorgepflicht‘ einen Platz als Student im Fachbereich Sozialwesen der Hochschule Niederrhein. Nachdem er die Unterlagen zur Immatrikulation nicht erhalten hatte, vergab das Sekretariat den für ihn reservierten Platz wieder frei, wodurch er bereits früh Bekanntschaft mit dem FSR, dem Asta und der Hochschulverwaltung machte, um die Angelegenheiten zu seinen Gunsten zu klären. 2011 bekam Robin eine Stelle als studentische Hilfskraft bei Prof. Dr. Burkhart Brückner, für den er fortlaufend bis 2016 verschiedene Aufgaben im sozialpsychiatrischen und psychiatriehistorischen Bereich übernahm. U.a.: Mitwirkung an fachwissenschaftlichen Publikationen als Transkripteur und dem Biographischen Archiv der Psychiatrie als Autor (BIAPSY.DE). Zudem war er von 2011-2015 Mitglied im Fachschaftsrat des Fachbereich Sozialwesen und 2012-2014 im 10. Sitz des Allgemeinen Studierenden Ausschusses. Nebenbei arbeitete er am Wochenende und mittwochs in der Diskothek Rossi in Mönchengladbach.

Nach seinem Abschluss als Sozialarbeiter/ Sozialpädagoge im Jahr 2015 arbeitete er ein Jahr lang freiberuflich als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule Niederrhein, fand jedoch keine dauerhafte Anstellung im wissenschaftlichen Bereich, wodurch er zunächst arbeitslos wurde. 2016 arbeitete er im Jugendförderungswerk als Sozialarbeiter. Die Stelle sagte ihm jedoch nicht zu, denn er sträubte sich gegen die wirtschaftlichen Verordnungen und Herangehensweisen, durch die das Unternehmen aus seiner Sicht fungierte. Danach geriet Robin in eine schwere Krise durch Arbeitslosigkeit, sozialen Rückzug, Insolvenz und Drogen. Es folgten Klinikaufenthalte im Jahr 2017 (LVR-Klinik Viersen/Süchteln) und 2019 (Tagesklinik LVR-Mönchengladbach). Obwohl er eine psychotische Störung aufwies, konnte Robin sich als Ghostwriter behaupten und schrieb von 2017 bis heute Arbeiten für anonyme Auftraggeber.

 

Kunst

In seiner späten Jugend im Jahr 2011 geriet Robin in Berührung mit der Techno-Szene und produzierte selbst elektronische Musik am PC und am Keyboard (https://soundcloud.com/robin-pape). Bereits früh der Streetart-Stencil Kunstrichtung zugewandt, begann er dann später seine Zeichnungen mit Einzug der Psychose auf schizophrene Zusammenhänge zu richten. Er verarbeitete seine psychotischen Erfahrungen durch das Malen. „Im Grunde male ich einfach drauf los und gucke mal, was passiert“, so Robin, der vornehmlich „Wuselbilder“ oder Suchbilder malt. Neben dem Bleistift benutzt er auch gerne Filzstifte und fluoreszierende Schwarzlicht-Farben. Neben der Malerei begann er bereits als Schüler Kurzgeschichten und Gedichte zu schreiben. Der innerhalb der Psychose neu gefasste Mut zur Selbstverwirklichung in zumeist manischen Phasen ermöglichte es ihm, seine Kunst gezielter einzusetzen und begann 2020 seinen ersten Gedichtband zu schreiben. „Vom bockenden Rehbein an sattgrünen Wäldern“ beschreibt die Reise des jungen Kazúm in eine Traumwelt, die mit unserer Welt verbunden ist. Seine komplette manische „Wiese“ wird hierin gezeigt und wurde absolut abgebildet. Noch zuvor lernte er seine Lebensgefährtin Isabell K. kennen, die ihn stets unterstützt, sich weiter zu integrieren, zu vernetzen und durch Kunst auszudrücken.

 

 

Robin Pape


Gedichte:

Stand 05.10.2021

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