One Million

 

Die Motivation

1996 im Winter begann das „One Million“ Projekt.

Zunächst hat es sich aus dem künstlerischen Gedanken entwickelt, eine Million schwarze Kreuze zu malen. Dieser Gedanke entsprang in einer Nacht voller Unruhe und innerer Aufgewühltheit. Ich hatte gerade eine Krebsoperation hinter mir und Ungewissheit quälte mich. Aus diesem Gedanken ist bis heute ein circa 350 Stunden währender Prozess geworden.

 

Die Idee

One Million“ wird aus sechzig Bildern bestehen.

Zehn Bilder haben die Größe 150 x 200 cm,

fünfzig sind 33 x 33 cm.

Die großen Bilder bilden die 10/10 Serie,

die Kleinen die 50/50 Serie.

Auf den großen Formaten sind jeweils "einhunderttausend" schwarze Kreuze. Auf den kleinen Formaten befinden sich etwa zweitausend schwarze Kreuze.

 

Technische Eigenschaften

Die Bildoberfläche ist mit weißer Grundierung vorbereitet. Weiterhin ist bei jedem Bild ein circa fünf Zentimeter weißer Rand belassen. Die Leinwand besteht aus Baumwolle, die auf fünf Zentimeter starken Dachlatten aufgespannt ist.

 

Die Kreuze

Gegenstand der „One Million“ sind eine Million schwarze Kreuze aus Tusche in der Größe von etwa einem Millimeter bis zu etwa einem Zentimeter. Die Kreuze sind ausschließlich mit dem Pinsel gemalt.

 

Aktives Kunstwerk

Je nach Ort der Ausstellung ist eine unterschiedliche Anordnung und Reihenfolge der Bilder möglich. Ich gehe davon aus, dass sich das Projekt im Laufe der Zeit noch verändern wird. Für die Ausstellung in der Kunsthalle Altdorf ist eine Installation (work in progress) entstanden.

 

Erwerb

Der Erwerb von einzelnen Bilder aus der 50/50 Serie ist nicht möglich. Der Erwerb von 2/10 oder 3/10 ist möglich, unter der Bedingung am Ende des Projektes das Bild für eine Gesamtschau zur Verfügung zu stellen.

Aus der Serie 50/50 ist ein Druck zu erwerben.


Verortung

 

Isolde Wawrin bat mich einen Text zu schreiben in dem ich über mich und meine Kunst Stellung beziehe. Nachfolgendes Ergebnis bitte ich als aktuelle Positionsbestimmung zu betrachten da sich meine Ansichten in der Regeln ändern und temporär bedingt sind.

Lebensumstände und Möglichkeiten in der Auseinandersetzung mit Kunst und Malerei sind spezifisch abhängig von den finanziellen und zeitlichen Dinge von denen wir umgeben werden. Daher ist eine Aussage über Kunst immer nur soweit richtig wie sie im Augenblick des Erstellen derselben ist. Danach ist bereits wieder ein Wandel oder eine Veränderung zu sehen.

 

In meinen Aussagen, Gedichten, Textbeiträgen zu Zeitschriften und zum Buch von Sibylle Prins (oder in einem Interview mit der Zeitschrift die ZEIT) versuche ich das Wort als Medium zu benutzen. Hier in dem Text über die Verortung ging es um meine Lebens-Geschichte. Der Text schließt das Malen ein und gleichzeitig ist eine Wechselbeziehung zu demselben vorhanden.

 

Auf meiner Homepage:

www.apangerl.de gehe ich den Frage nach was will ich der Öffentlichkeit von mir zeigen.

 

In der konzipierten Ausstellung ist die Frage eine andere. Raum und Örtlichkeit haben einen Background und eine Geschichte.

Diese ist zu respektieren auch meine Gastgeber haben eine bestimmte Vorstellung von Kunst.

In einem meiner Vorgespräche stellte ich die Frage was einem jungen Künstler wie mir bleibt um seine Kunst zu machen. Ich war von der Antwort von Yoshi Kakedo beeindruckt. Er sagte: .{„...das wichtigste ist wach zu bleiben und die Augen offen zu halten...“}.

Das bedeutet Selbstwahrnehmung und Ehrlichkeit zu sich selbst und der Umwelt. Vielleicht sogar einen politischen Aspekt.

 

One Million ist ein von mir begonnenes Projekt seit 1996.

Ich habe damals die Aussagen die ich tätigte so gemeint und auch mich in dieser Form selbst verstanden. Davor lag meine Krebserkrankung und ich wollte ein großes bedeutendes Projekt machen. Ich fand in meiner Umwelt Anerkennung und stellte dieses Projekt mehrfach in der Öffentlichkeit aus. (siehe Projekt Beschreibung „One Million“)

 

Ein weiterer Gedanke ist heute Kern dieser Arbeit.

Der Aspekt der Verortung.

Begründet auf die drei Fragen:

Wer bin ich?

Wo lebe ich?

Was will ich aussagen?

 

Wer bin ich?

Der Frage [Wer bin ich?] möchte ich mit einem Rechenbeispiel antworten.

Meine Eltern sind im letzten Jahrhundert geboren. Davor deren Eltern und davor die Eltern meiner Eltern. Und davor kommen meine Ur-Eltern.

Das sind bereits 8 Personen.

Gehen wir von einer regelmäßigen Population in einem Zeitraum von 30-35 Jahren pro Generation aus sind das bis zum Jahre Null.

2000:35=57 Generationen

Bsp.

2 hoch 4=16

 

 

 

Da sich der Faktor bzw Exponent jeweils um eins erhöht sind das

Alleine bei

2 hoch 32 =4 294 967 296 Personen, das ist in etwa die Hälfte der heutigen Weltbevölkerung.

 

Bei 2 hoch 57=288 230 376 151 711 744 (Billiarden)

 

Bei 2 hoch 64=36 893 488 147 419 103 232 (Trillionen)

 

Das ist für die heutigen Rechnern (Computern) ein Wert der keineswegs der Festplattenleistung (Speicherkapazität) entspricht.

Megabyte, Gigabyte, Terrabyte, und so weiter..

 

Wieso aber die Frage.

Die Lösung ist ganz einfach.

Ich bin das Produkt all dieser gewesenen Menschen und da ich glaube das selbst durch extreme Völkerwanderung nicht die Basis dieser Menschen vorhanden gewesen sein kann, aber trotzdem rein rechnerisch muss. Ist das Ergebnis dieser Ausführung: Ich bin auf jedem Fall mit jedem Menschen auf diesem Planeten verwand.

 

Wo lebe ich?

Ich lebe wenn man mich fragt in Lahr.

Nun in den vorherigen Ausführungen ist klar geworden das ich auf jeden Fall mit jedem Menschen irgendwo in der Ahnenreihe verwandt bin.

Wo ich daher lebe ist völlig gleichgültig. Da ich auch am Pol leben könnte den meine Geschichte könnte auch dort passiert sein. Ich glaube daher, dass die Realität wie sie sich für mich darstellt nur die Summe der Ereignisse aus der Vergangenheit ist.

Es gab Gründe das meine Eltern nach Lahr kamen.

Aber ist das unwesentlich...

Ich hatte ja schon erwähnt das ich mit jedem verwandt bin. Mit dem Verkehrsteilnehmer der mich schneidet, dem Mann Bush der Krieg führt, mit Mao und auch Gandhi, Einstein und auch mit der Jüdin die als erste in Lahr vertrieben, verschleppt und in einem KZ getötet worden ist.

Wo lebe ich also?

Ich lebe in der Geschichte meiner Verwandten deren Schuld und Last ich trage, deren Leid und Tat ich bewusst sein muss. Deren Opfern ich verwandt bin.

 

Was will ich aussagen?

Bisher habe ich von mir erzählt aber ist es nicht Aufgabe der Kunst ein „wir“ zu finden.

Wäre die Aussage ich bin nicht besser durch ein wir sind zu ersetzten.

 

Wir sind krank, wir sind müde, wir sind die Schöpfer dessen was wir als Kunst bezeichnen.

Wir sind die Täter und Opfer unserer eigenen Geschichte.

Alles was wir tun ist eine Aussage unserer Befindlichkeit.

Ob wir nörgeln oder glücklich sind oder helfen oder morden, alles Aussagen über uns und unsere Geschichte.

Dafür sind wir verantwortlich.

 

 

Armin Andreas Pangerl 28.04.2016


so sammle ich meine texte und gedanken, das sie für eine welt die nach mir ist -bleiben

strebe nicht nach ruhm

strebe nach neuem 

unerforschten gebieten meines geistes

und berühre machmal dabei die grenze

und manchmal bin ich drüber

doch immer such ich das was ich noch nicht gesehen habe.


Outsider kontra Insider

(Outsider vs. Insider)

Text von Armin Andreas Pangerl

 

Gibt es Outsider? Und was sind das für Wesen.

Gibt es einen Kampf zwischen diesen Gruppen.

Sind Outsider womöglich höhere Wesen mit besonderen Fähigkeiten? Oder doch nur einfache Menschen. Wird aus einem Outsider irgenwann mal ein Insider.

Oder bleibt er immer ein Outsider.

Outsider sind am Rande der Gesellschaft zu finden. Ihr Sprachrohr in der Kunst können wir hören und sehen.
Was sind Outsider-Art Künstler? Sind es nach dieser lieblich blumeranten Formulierung Gloschards oder Sozialschwache oder womöglich Hartz IV Empfänger oder vielleicht Rentner die zuhause sitzen und endlos lange KettenTexte schreiben die völlig sinnlos ihre Geschichte erzählen. Gefangene in Unfreiheit behandelte und gefolterte Menschen. Halt all diejenigen die Kunst am Rande machen. An der Grenze zur Belastbarkeit Ihrer selbst und ihres Umfeldes

Auf der Alm lebende Ötzies die erst nach hundert Jahren auftauchen.

 Einen grossteil der Menschen die eigentlich mit diesem Begriff gemeint sind decken wir nicht ab, weil wir gar nichts sehen und vor allem nicht kennen.

Gesellschaftphänomäne werden uns eingetrichtert.

Sie sind abseits, außerhalb unserer Sicht

In der Kunst hat sich diese Begrifflichkeit aber durchgesetzt und es sind die deren Kunst wir goutieren und deren Positionen wir kennen. Also sehen wir sie doch. Zeitlich versetzt natürlich

 

Um überhaupt ein Verständnis darüber zu erlangen was Outsider sind haben wir also den Begriff Outsider-Art eingeführt. Und ein Ordnungssystem daraus gemacht.

 

Gerade weil die Gesellschaft angeblich Ordnungssysteme braucht um Kunst verifizieren zu können nehmen wir immer Wörter in den Mund und verschließen uns eigentlich dem Offenen Ende der Kunst die gerade entsteht.

Open-End-Art nenne ich das.

 

Ich habe schon vor Jahren gefordert diesen Ordnunks unsystemen den Gar auszumachen.

 

Und meine Forderung ist gehört worden, weil Kunstgeschichte entsteht und weil sie leise daher kommt und mit Personen verbunden ist, die wir nicht sehen. Deren Gedanken werden sich erst in einer Gesellschaft manifestieren wenn es schon mal wieder zu spät ist und alle Tod sind.

---------- Schade aber so ist es immer---------------

Ich hätte zu gern einen Blick auf die Kunst der 22 Jahrhunderts geworfen und vor allem Ihren Randerscheinungen, mich interessiert  nicht das--->was  die machen  die dann in ihrer Bedeutung on voge sind und in allen Galerien als Unangepasste gelten

Nein mich interessiert was die machen die darauf  aus sind ihre eigene Geschichte und Weltvorstellung so klar als möglich in Kunst zu packen und die keinen Wert darauf legen das das was sie jetzt gemacht haben, jetzt was wichtiges war was sie gemacht haben und aller Welt sofort mitgeteilt werden muss und in die Öffentlichkeit kommt was sie gedacht haben.

 

Und daher lieb ich alle ersten Versuche eines Menschen die sich über die Kunst zu formulieren suchen.

Sei es das ein Mensch auf die Idee kommt mit einem abgebrannten Streichholz eine Zeichnung zu machen oder solange unter einer Brücke stehen bleibt bis er das Gefühl versteht „Wut unter der Brücke“ zu erleben.

 

Ein schönes Beispiel ist für mich Tunay Oender deren Name kein Mensch kennt.
Sie ist war Sicherheitsfachkraft und hat auf der Art Karlsruhe einen Eingang bewacht wo kein Mensch hinging weit abseits von all dem Treiben. In der Zeit hat sie gezeichnet.

Ich habe sie eine weile beobachtet und

Ihre Zeichnungen habe ich gekauft und ihr 6,00.-€ gegeben was einem kompletten Stundenlohn von ihr entsprach. Die Freude war riesig. Aber ist sie jetzt ein Outsiderartin?

Ganz klar nein. Um zum Outsider werden zu können muss du ein Insider sein.

(und dir ein Ordungssystem verpassen)

Alle anderen Information eigentlich vergessen und dein Ding machen.

Die Merkmale Einmaligkeit, Nachhaltigkeit und Konstanz sind von Nöten.

Und schon haben wir wieder ein Ordnungssystem geschaffen.

 

 

Insider sind für mich auch die, deren Geist und Verstand sich weiterentwickelt hat, die aber ursprünglich aus der gleichen Quelle ihrer Fantasie geschöpft haben und deren Ideen in Arbeit gemündet sind.

 

Eine Million Kreuze zu malen oder alle Trennlinien auf der Autobahn zu zählen sind Beispiele hierfür. Ich vermeide hier schlicht das Wort Autismus um zu beschreiben was ich meine. Den die Outsider Kunst geht weit weg von Krankheit oder Wahn. Sie braucht auch ein gewisse Menge an Geist und Spirit (Faszination) um entstehen zu können.

Und manchmal hört sie einfach auf.

Und vor sie ist vor allem Arbeit, das immer wieder schaffen an sich selbst.

Eine Art Klärungsprozess hat es Fischer et.al. in einem Gespräch mit mir genannt.

Aus einem Outsider wird über die Jahre zwangsläufig ein Insider.

Der Gefangene befreit sich über die Kunst. Keine Mauer der  Welt ist hoch genug um die Insel und deren Kraft in der Phantasie zu verhindern. Kein Fernseher hämmernd genug, kein Turm und auch keine Definition breit genug in ihrer Substanz werden das geschaffene in seiner Flüchtigkeit erfassen.

Es schwebt davon....

All dies zu meinem Gedächtnis.

31.12.2006

 

 

 

 

 


Bin ich ein Outsider?

Eine schwierige Frage,

ich kann sie nicht beantworten, zumindest nicht in einer kurzen Antwort.

-

Über die Jahre hinweg habe ich viele Bilder gemalt (1500) und auch relativ viel geschrieben. (zu dem Thema)

Meine Gedanken versucht zusammenzuhalten und mit >>Sinn<< zu füllen und zu fühlen.

-

Ich habe an der Albert Ludwig Universität in Freiburg ein Seminar zum Thema Minimal Art/Konzept Art belegt gehabt,

daß hat mich geprägt in meiner künstlerischen Arbeit. Manche werke sind konzeptionell andere wiederum nicht.

 

-

Viel beeindruckender war dann aber noch der erste Kontakt mit der Kunst der "Outsider art" bzw art brut

die Fahrt nach Heidelberg zu Dr. Thomas Roeske wird mir immer in Erinnerung bleiben.

Die ersten Arbeiten die ich gezeigt bekommen habe waren die von Karl Genzel.

Mit von der Partie war Urban Edte meine Begleitung und mein bester Freund zu diesem Zeitpunkt.

Wir waren eindringenden Fragen von T. R. ausgesetzt 

zb ob wir ein kommerzielles Interesse hätten mit dem Atelier Lahr (und den kuenstlerpatenschaften.de)

Der 2007 stattgefundene Outsider Art Markt wurde veranstaltet und gefilmt.

Heute steht der Film im Netz es ist mein Film und ich habe die Rechte daran.

Das ich vorher in eine psychische Krise kam und in der Klinik gelandet bin ist nur der Anstrengung zu schulden.

Mann könnte jetzt auch sagen, daß ich zu der Kunst von psychiatrie-erfahrenen oder zu mediumistischer Kunst gehöre.

Der Gedanke missfällt mir immer noch.

-

ich will überhaupt nirgends irgendwo zuge-ort-net werden. (ich gehe kaputt bei diesem Gedanken, irgendwo reingesteckt zu werden)

 

Ich will Formlos bleiben, das einzigste was ich will ist mir über die Kunst klar zu werden das ich nicht verrückt bin

Das ist die Frage die mich in jedem Werk beschäftigt. Sei es Text oder Bild.

05.05.2016


Armin Andreas Pangerl

Ein „Outsider Art Markt“ in der Sammlung Prinzhorn

 

Der Wahn ist eine Abwehr. Er verhindert die psychotische Auflösung, ermöglicht zu leben, den Dingen eine Ordnung zu geben, eine untragbare Situation zu ertragen.“ Diese Worte von Giovanni Jervis aus dem Jahre 1975 stehen an einer Wand im Eingangsbereich der Heidelberger Sammlung Prinzhorn.

 

Als ich das zum ersten Mal las, war ich sofort davon überzeugt. Denn hier sprach jemand etwas aus, das ich innerlich schon lang fühlte. Das war bereits vor vielen Jahren. Bei einem weiteren Besuch nach Gründung der www.kuenstlerpatenschaften.de lernte ich Thomas Röske, den Leiter der Sammlung Prinzhorn kennen. Über viele Jahre gab es dann immer wieder Gespräche, die teils informellen Charakter hatten, teils Möglichkeiten der Zusammenarbeit diskutierten. Ich wollte Thomas Röske in einem dieser Gespräche davon überzeugen, dass wir dem Wahnsinn die Freiheit geben sollten. Damit meinte ich den Wahnsinn, der in Kunstwerken eine Form gewinnt. Ein langer Diskurs entspann sich darüber. Es war eine sehr intensive Zeit, in der mir klar wurde, was die Sammlung heute bedeutet und welchen Wert sie für die Gegenwart hat.

 

Kurzfristig kam dann 2006 eine Mail von Thomas Röske, die ankündigte, dass das Projekt „Outsider Art Markt“ Gestalt annehmen würde. Der Plan war, aktuelle künstlerische Werke psychiatrieerfahrener Künstler und Künstlerinnen in einer Verkaufsausstellung zu zeigen. Sie sollte allerdings nicht mit dem Angebot professioneller Galerien und Messen konkurrieren, sondern vor allem näher an die Werke und ihre Autoren heranführen. Vorangegangen war die Ausstellung „wahnsinn sammeln“ mit der kompletten Privatsammlung des Ehepaars Dammann/Basel, die fast ausschließlich Kunst von Psychiatrieerfahrenen enthält – eine Schau, mit der die Sammlung Prinzhorn zum Nachdenken darüber anregen wollte, ob man mit Werken aus psychiatrischem Kontext leben könnte. Der „Outsider Art Markt“ war als eine Art Fortsetzung gedacht: hier konnte aus dem Gedankenspiel ernst werden.

 

Wegen knapper Zeit und beschränkter Resourcen wurde zur Teilnahme nicht bundesweit ausgeschrieben. Einzelne Künstler und Künstlerinnen sowie Malateliers wurden gezielt eingeladen sich zu bewerben. Ich schrieb so ziemlich alle an, die ich kannte und von denen ich mir eine Antwort erhoffte. Zusätzlich wurde die Heidelbergerin Helgard Usadel, die sich für die kunsttherapeutische Abteilung im Psychiatrischen Zentrum Tiflis/Georgien einsetzte, mit ins Boot genommen.

 

Bald nach Einsendeschluss traf sich die Jury, um auszuwählen, welche Werke am Outsider Art Markt teilnehmen sollten. Neben Thomas Röske und mir waren Helgard Usadel und Sabine Mechler von der Sammlung Prinzhorn dabei, und es wurde rasch und klar entschieden. Ausgewählt wurden Perihan Arpacilar, Salvator Goldengrün sowie Künstler und Künstlerinnen des Kunsthaus Kannen, der Kunstpraxis Soest, der Kasseler Gruppe Titanenweiß, des „Ateliers“, von www.kuenstlerpatenschaften.de und aus Tiflis.

 

Eine überwältigende Skulptur von Vanda Vieira-Schmidt aus mehr als 500 000 DinA 4-Zeichnungen bildete einen beeindruckenden Empfang für die Besucher des Marktes.

 

Die ausgewählten Künstler und Künstlerinnen wurden aufgefordert, eine beschränkte Anzahl von Werken, die außerdem bestimmte Maße nicht übersteigen sollten, zusammen mit einer Vita und einer Preisliste nach Heidelberg zu schicken. Jeder Teilnehmer war frei in der Preisgestaltung. So wurden Bilder, Skulpturen und textile Werke zwischen 30 und 5000 € angeboten. Die Teilnahmegebühr betrug € 20; außerdem gingen vom Verkaufserlös 10 % an die Veranstalter. Davon wurde ein Teil der Unkosten gedeckt.

 

Der „Outsider Art Markt“ fand vom 27.-29. April 2007 in der Sammlung Prinzhorn statt und wurde stark besucht. Einige Künstler und Künstlerinnen waren während der gesamten Zeit selbst dabei; andere kamen nur einmal. Salvator Goldengrün hielt die Atmosphäre in einem Bild fest, an dem er über die Dauer des Marktes arbeitete. Die Mitglieder der Jury waren stets vor Ort, als Ansprechpartner für Teilnehmer und Besucher. Alle Werke wurden auf das Behutsamste behandelt und von allen nur mit Handschuhen berührt.

 

Der große Zuspruch und die Kauflust der Besucher überraschten alle. Auch der baden-württembergische Kultusminister Helmut Rau gab dem Markt die Ehre; er erwies sich als ausgesprochener Experte und Liebhaber der gezeigten Werke und der Sammlung Prinzhorn. Später ließ ich ein Fernsehteam eine Dokumentation drehen, die nun kostenfrei im Internet zur Verfügung steht (s. apangerl.de/biografie.html).

 

Das Konzept der Veranstalter ging insofern auf, als es vielfach zu Gesprächen darüber kam, ob man ein Werk, das einen an sich faszinierte, wirklich dauerhaft um sich haben könnte. Manche Besucher kamen mehrere Male und sahen sich immer wieder dieselben Bilder an – und kauften dann doch nichts. So zogen einige der Künstler, die auf Einnahmen gehofft hatten, enttäuschte Gesichter, zumal andere fast alles Mitgebrachte verkauften.

 

Alles in allem war der „Outsider Art Markt“ jedoch ein Erfolg, der sich eben nicht allein am Ökonomischen bemisst. Dass die Sammlung Prinzhorn mit ihrem berühmten historischen Bestand, der seit 2001 öffentlich zugänglich ist und dessen Ruhm weit über die Grenzen Deutschlands reicht, sich heute intensiv mit künstlerischen Werken lebender Psychiatrieerfahrener beschäftigt, ist sehr wichtig für deren öffentliche Anerkennung. Es wäre schön, wenn dieses Beispiel weiterwirkte – und wenn es bald wieder einen „Outsider Art Markt“ in der Sammlung Prinzhorn gäbe.

 



One Million & Verortung

 

Der unverzichtbare Größenwahn der Weltverantwortung

 

Als wir ihn zum erstenmal trafen, hatte er gerade in der ehemaligen Synagoge Kippenheim eine Ausstellung. Weiße Bilder mit schwarzen Kreuzen, Dutzende, alle scheinbar gleich, auf dem Fußboden in drei langen Reihen hintereinander gelegt. Tausende gemalter, gestrichelter Kreuze, welche die Fläche der Bilder in feine Grauzonen unterschiedlicher Dynamik teilen. Kreuze wie Spuren an Knastwänden oder winterliche Soldatenfriedhöfe in Landschaften einstiger Völkerschlachten. Oder auch Zinken gezählter Zeit, Sekunden, Tage, Wochen, bis das Zeitliche sich auflöst.
Im (von verdrängter Geschichte getränkten) Interieur der Synagoge Kippenheim, deren dunkle Wandornamente und blinde Fenster gedämpftes Licht verbreiten, wirkten die Bilder von Armin Andreas Pangerl seltsam klar und bestimmt. Hier war einer dabei, sich um deutsche Vergangenheit zu bemühen, sich etwas aufzuladen, sich selbst batterieartig aufzuladen, um etwas zu bannen, einen Schmerz, eine Katastrophe... so war damals mein Eindruck.
"One Million Projekt " heißt diese Arbeit und ist noch im Fluss. 10 Bilder von 150x200 und 50 von 33x33 sind geplant. Die kleinen Formate sind fertig, bei den großen ist Nummer 4 dran. Sie enthalten pro Bild etwa 100 000 schwarze Kreuze, wie er dazu bemerkt. Eine Million sollen es werden.
Wir haben ihn im Atelier besucht, an einem kalten, grauen Wintertag. Kein Sonntags-Spaziergang im romantischen Künstler-Ambiente, keine gemütliche Kreativ-Ecke. Aber drei Räume voller Bilder- und Papierstapel, Farben und Kampfspuren der Malerei, im Chaos befindliche Riesenbilder. Das Subtile neben dem Brachialen, Reflexe aus der Moderne, satte, triumphierende, von Farbe und Geste strotzende Bilder und andere, im Unbestimmten verendet, zur Strecke gebracht. Hier rast das Experiment der Malerei.

Armin Andreas Pangerl war ein Adept der Kunst, den die Kunstakademie Karlsruhe nicht in ihren Schoß aufgenommen hat, als er sich vor 10 Jahren um Zulassung zum Studium bemühte. Nichts desto weniger zum Trotz hat er demnächst die 14te Einzelausstellung und ein großes Atelier innerhalb des Geländes der Firma Pretsch in Lahr. Sein Lebenslauf weist Brüche und Tiefen auf, vom Bauarbeiter und Punk zum freiwilligen Soldaten zum Patienten der Psychiatrie, hat er sich aus dem atomaren Alptraum, der ihn anlässlich einer militärischen Übung ereilte, malend und schreibend herausgewunden, hat sein Abitur nachgeholt und ist Künstler geworden. Auch ohne Akademie und professoralen Einfluss. Mancher Kunststudent könnte ihn beneiden um seine Originalität, seinen Schaffenstrieb und seine Ausstellungstätigkeit. Dass er nebenbei noch für seinen Lebensunterhalt sorgt, ist selbstverständlich.

Pangerl hat schon für Skandale im Krankenhaus gesorgt, als seine Bilder schädlich für den Gesundungsprozess von Patienten galten: er musste sie abhängen, nicht verstehend, wie ihm geschah. Gerade aus dieser Serie haben wir einige in die Ausstellung genommen, er hat sie zusammen mit seinem Malerfreund Tilman Flatt gemalt, an einem Tag. Der Mensch in seiner Zerrissenheit, in der Verzerrung seiner Schmerzen und Ängste, in seiner unbeholfenen Körperlichkeit. Dass er gerne zusammen mit anderen malt und trotzdem von "seinen" Bildern spricht, ist so ungewöhnlich wie selbstbewusst.

Kunst, was soll das, diese immer neue alte Frage der Menschen beantwortet Pangerl so, dass man die Notwendigkeit von Kunst wieder fühlt, als Lebensmittel und Überlebensmittel, jenseits von akademischer Besserwisserei und kunsthistorischem Gebläse. Als Autodidakt hat er die besten Chancen, die Malerei neu zu erfinden.

 

Januar 2004 Isolde Wawrin


Grenzgänger 5.11.09

1. Es ist gesetzlich vorgeschrieben. Deinen Besitz must du einsetzen. Auch dort kann eine Streichung erfolgen. Die Dicke wird’s dir besorgen. Wenn du wütend bist darfst Du ihr nicht den Kopf abhacken. Schweige! Töte lautlos

 

2. Lautlos TOD. Die Dicke Kuh. Wachsmuseum. Warum muß ich Krieg mit ihr haben. Sie Kränkt mich immer da. Crazy Industries. Wo ich verletzbar bin. Aber das weis Sie nicht. Weitschweifigkeit und Ich-Störungen bringt es hervor. Philigrano. (12 x Kreuz)

 

3. Dualität doppelt gespiegelte Wirklichkeiten. Nimm hin immer wieder. Mannisch bicyklisch. Wenn Du angetriggerst wirst durch Angst und Armut. Der innere Reichtum wird dich millionfacher werden. Requiem an die Ehrlichkeit. Wir haben kein WEIß mehr sondern rot. Swinger

 

4. Eines Tages werdet ihr verstehen in all dem was geschrieben statt und was diese blöde Metaphorik in sich hat. Eine Zeiel nur wenn dieses Bild über Wochen entsteht, Stück um Stück. Telephonia Italia Presto Presto. Live with Tonsut at mein head. Werde älter und saurer die Tage. 6 Wochen

 

5. Psychoklinik. Dort gibt es Psychopillis. 04.01.10. Bin draußen und helfe wieder anderen. Soll eine Doku machen über das Projekt (zwei Zeichen) in Paris werden wir auch sein. Und darauf freue ich mich (ein Zeichen) 11.02.10 Verrenke Dir nicht den Kopf. Kunst ist Erruption. Psychose ist Inplosion

 

6. Manches Mal ist die Last nicht mehr zu ertragen. Dann ist der Tag ewig lang ewig lang und länger und länger und nochmal so viel. Aber die Ideen gehen mir dabei nicht aus. Neue Gedanken sind wie Babys. Erst müßen sie gedacht sein. Too many watches go wrong {by Arno}

 

7. Hier hat das Wort Bestand. Die Wahrheit gilt. Für mich ist es der Höhepunkt der Woche wenn ich ins Projekt gehen kann. Meine Lebensversicherung ist verbraucht. Aber mein Leben nicht. Endlos gehen immer weiter (ein Zeichen) Gib deine Verletzung her. (ein Zeichen) Das jeder findet was er will. (Viele Kreuze)

 

8. ich bin voller Traurigkeit/Depression und niemand kann mir das abnehmen. Niemand außer ich selbst und weis gestrichen ist schnell. Der Tetx entsteht hier jetzt. (ein Dreieck) Phantasie der Worte (ein gefülltes Dreieck) Oder zeichen das stimmt vom Gefühl (eine Körper) Um die Ecke denken Text schenken Verschenken. Deine Gedanken denken.

 

9. Heute geht (18.02.10) es mir gut. Ich freue mich das es mich gibt. Zufriedenheit erleben ist etwas schönes. Ich freue mich auch das es Euch gibt den ihr seit der Grund warum ich lebe. Mensch. Menschheit. Warum sollte ich das verneinen. Dieser Biobeat geht jeden an egal was Du tust wie arm oder reich Du bist.

 

10. Du bist. Egal gönn dir eine Pause, atme und lese. Denke und lese. Befreie dich endlich. In deiner Therapie. Organiziere Dich selbst sonst wirst Du organisiert. Du gegen den Rest der Welt. Das haut nicht hin. Tu das was du willst. Glaube mir es ist das Richtige für Dich.

 

11. Ich werde tot sein eines Tages. Das weiß niemand wann und zum Bestimmer bin ich nicht geboren worden. Heute auch wieder Trauer für viele. Imm, und immer wieder. Und Schmerzen im Kreuz und Rücken. An alle die es wissen wollen dieser Text bedeutet gar nichts. Nö.

  

12. Die Geschichte von jedem (i.)Project das an Grenzgänger teilnimmt ist so unterschiedlich wie jede Person die daran teilnehmen. Ich kenne die Wut die sich nach Innen richtet. Ich gebe immer vorher auf. Dieses Jahr ist schwer für mich. Und auch für die, die an meinem Leben teilhaben.

 

13. Heute gehen die Gespräche um alles Mögliche. Und viele haben Sorgen die Materielle Not ist teils sehr groß. H 4 tötet. SGB 2 tötet ebenso. Das Leben ist Klage. Immer dieser Jammer. Spiralen Ich tanze auf dieser Feier. Jeder Donnerstag ist ein guter Tag 16.45h

 

14. Manche isolieren sich; andere kommen hinzu. Brunhilde. Im Raucherraum geht es um Glaube. S flieht. Panisch vor Angst. Heute ruhige Gedanken. Arbeitspensum erfüllt. Projekt ist voll. 11.03.10 Winnenden. Alles nur Trauer ist. Heute sind nur wenige im Projekt.

 

15. Pilarr. Dieses Wort geht mir durch den Kopf. Ich habe keine Ahnung was es bedeutet. Besonders beeindruckt mich das TV zum Schluss. Jahn ist voller Lobes für diese Arbeit von mir. Mein Bauch ist wie ein Ballon. Hatte Ileus am 02.03 und mußte Notoperiert werde; das war

 

16. Aua! Demnächst treffen sich die Gruppen nochmals (die beiden Atelier & FHG Club 55) um das Projekt vorzubesprechen. Ich hoffe das die Gelder kommen von der EU. Carmelina ist mal wieder da. Jahn mach Hipp Hopp Musik 18.03.10 Mein Körper hat mal wieder nachgegeben und ich hatte einen

 

17. Ileus. Und eine Not op. An manchen Tagen gibt es nicht viel zu sagen. Außer das es einem schlecht geht. Ich habe starke Schmerzen. 31.03-01.04.10 Ein Cent für jede e-mail. Aprilscherz von Radiostation. Bin ruhiger selektiere mehr was in mir ist. Ostern wird in der Küche

 

18. gefeiert. Schokolade und Kaffee. Mein Bauch spürt das deutlich wollen wir doch alle nur die Klaviatur der Liebe spielen. Tilman hat guten Jazz mit dabei. 07.04.10 Der Weg ist das Bild. Wenn Schmerzen da sind geht es mir nicht so gut. Gabi schenkt

 

19. mir Wärme. So vergehen die Tage und alles ist gut. Die Stimmung ist gut hier unter den Teilnehmern. Alle arbeiten was das Zeugs hält. Heute bin ich mal schmerzfrei 05.05.10 Viel Zeit ist vergangen. Viele Sorgen blieben unausgesprochen; manche Träne hat den Boden

 

20. erreicht. Sorgen um Wohnen und Geld; Anerkennung und Respekt; vor der geleisteten Arbeit. Wieder das Amt das einen schier tötet. Furchtbare Sorgen die zum Suizid führen. Manchen von uns geht es gut, anderen saumässig übel. Die meisten nehmen Medikamente

 

21. Die Wut kannst du gar nicht rausschreien so viel ist da. Da wird die Kunst zum Luxus. Bald feiern wie Geburtstag. Antonia + ich

 

FHG Club 55 Freiburg

 

Käme

Wolf in der Säule Zürich

 

Das Atelier Lahr

 

la tinaia (italia)

 

 

{Abschrift vom 06.07.2017}


Wunderworldzone

Oder Kunst-Lose für alle.

Text zu der Sozialaktion am 22.August. 2005

 

Der Blauchinesenfrosch ist meiner Phantasie entsprungen, aber er ist genauso real oder irreal geworden wie z.B. die Zecke oder der Rasselsäbelbarsch, der durchs Bild flitzt. Kaum hat man ihn entdeckt, schon ist er wieder verschwunden. Ein anderes Motiv drängt sich beim Durchsehen auf. Neben diesen und zahlreichen erfundenen Figuren sind eine Vielzahl an Strukturen oder Collagen unterschiedlichster Natur in die Los-Serie eingeflossen. Entstanden sind sie in einem Zeitraum von drei Monaten in vier verschiedenen Ländern: Deutschland, Frankreich, Österreich und der Schweiz. Neben dem Atelier, in dem die Vorlagen gemacht  wurden, waren es vor allem die Orte im Freien, die am kreativsten auf mich eindrangen. Vielleicht hat mich auch der ein oder andere beobachten können, während ich arbeite. Denn die Arena war oft der Schauplatz meines Schaffens, ob nun im Kaffee oder an der Schutter, überall kann es Orte geben, an denen die Energie für Kunst vorhanden ist. Blaue Mäuse, Schlangenlinien, Wimpernschlag der Katzen und vor allem die Bäume um mich herum inspirierten oft zu neunen Ideen. Biomorphe Strukturen, Gewirr und Verdichtung, Reduktion und Überlagerung, Raumgewinn durch Regelbruch, Schiffe, Vögel, vor allem kleine grazile Wesen abgedrängt in Nischen suchten mich auf den Bildern heim. Übertrumpft von Riesenameisen und Mücken oder Bremen. „So kannst du Schauen lernen", war mein Gedanke, „und immer wieder Neues an Formen und Gestalten entdecken“. Ohne auf ein Ziel und persönliche Zeitbegrenzungen Rücksicht zu nehmen, fanden sich die Bilder über die Distanz von ganz alleine, das Wiegen der Blätter im Gras liegend transportieren, nach oben gen Himmel schauen, ist für einen Künstler so ein Auftrag wie den Kunsttempel des Göttlichen berühren und besteigen lernen. 1000 Bilder in drei Monaten, das ist viel... Gutes und Schlechtes tagebuchartig erfasst, wurden diese Bilder zu meinen ständigen Begleitern. Immer wieder, wenn eine neue Idee sich fand, war ein neues Bild geboren. Es schmerzt mich, mich nun davon zu lösen und sie zu verkaufen, aber das ist das Geschäft von Künstlern. Herstellen und verkaufen. Den Gewinn wird die Organisation NABU wohlbringend für die Natur einsetzen, was mir Freude bereitet. „Wunderworld“ vielleicht frei übersetzt Welt der Wunder, für mich am ehesten eine Hommage an die Natur selbst, in Bilder gefasst in einen natürlichen Kreislauf eingebunden. Meine Phantasie in 1000 Bildern, die als Lose fungieren. Wunderworldzone ... Die Unmöglichkeit alles zu erfassen und zu dokumentieren, oder einfach Kunst für alle.

 


2005 AAP